Gebet der Nomadin

Claudia Hüsken • 17. Juni 2026

zur Frühlings-Tag und Nachtgleiche

Das Gebet der Nomadin

Wir danken für die ersten Worte, die den Zauber der Schöpfung atmen,

die Welten erschaffen, die uns berühren und unseren Blick weiten.

Mögen die Worte, die wir leben, erfüllt sein vom Puls unseres Herzens.


Ein neuer Zyklus –

ein Schöpfungsmoment im Gleichklang von Würde und Harmonie 

Wir sind auf der Reise durch die Dualität,

einem Tanz zwischen Licht und Dunkelheit,

zu jenem dritten Punkt, der alles verbindet

und wo sich Gegensätze auflösen.

Wir haben alle Formen durchlebt, waren weiblich und männlich,

Täter und Opfer,

Sternenstaub und Erde zugleich.

 

In diesem Wissen liegt unsere Vision, unser Ruf,

in dieser einzigartigen Zeit, voller Möglichkeiten und Verbindungen.

Der Ruf nach gemeinsamer Schöpfung und Heilung für unsere Körper und die Welten der Großmutter Erde.

 

Wie richten wir uns aus in diesen Tagen?

Die Gefahr des blinden Glaubens, der viele mitreißt – und die Chance der gemeinsamen Ausrichtung, im Einklang der Herzen zu sein.

 

Wandel ist schon da, ewig in uns verankert, wie der Rhythmus der Gezeiten, wie der Atem der Erde.

In unseren Seelen tragen wir das Wissen dieses Weges und das Weben, Verbinden und Weitergeben

von Generation zu Generation ist es unsere urälteste Medizin.

Wir erinnern uns an unsere wilde Stärke,

befreien uns von den Ketten alter Muster

und werden zu Gestalterinnen des Wandels

– denn dieser Wandel ist unser Erbe,

ein Ruf, der seit Jahrtausenden durch die Zeit hallt.


Wir kehren zurück zur Nomadin in uns, zur freien Frau, zum freien Mann,

im Gleichklang von Würde und Harmonie – hin zu jenem dritten Punkt,

wo alles eins wird und wir begrüßen den Frühling


Aho.